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International Bertelsmann Forum 2006

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Wenige Monate vor dem Beginn der deutschen Ratspräsidentschaft 2007 stellen sich der europäischen Politik existenzielle Schlüsselfragen: Welche politische Ordnung wird Europa nach der gescheiterten Verfassung finden? Welche räumliche Ausdehnung werden die Europäer zulassen? Wie werden sich die Kräfte im globalen Umfeld der EU entwickeln?

International Bertelsmann Forum 2006

Liz Mohn und José Manuel Durão Barroso
Angela Merkel und Werner Weidenfeld beim IBF
Dr. Angela Merkel, Liz Mohn und Werner Weidenfeld während der Eröffnungsveranstaltung

Beim zehnten International Bertelsmann Forum, dass vom 22. bis 23. September im Auswärtigen Amt in Berlin stattfand, trafen sich Bundesklanzerin Angela Merkel und zahlreiche europäische Regierungs- und Staatschefs, um über die Zukunft der EU zu diskutieren.

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Aktuelle Berichte vom International Bertelsmann Forum 2006

Merkel bezieht beim IBF klare Position: Keine Beitrittszusagen über den Balkan hinaus

Zum Auftakt des zehnten International Bertelsmann Forum 2006 diskutierten Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Premierminister Dominique de Villepin, der belgische Premier Guy Verhofstadt, der Premierminister Ungarns Ferenc Gyurcsány sowie Kommissionspräsident José Manuel Durão Barroso über die Zukunftsperspektiven der Europäischen Union.

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Auf der Suche nach der verlorenen Weltordnung - Europa rennt die Zeit davon

Was die Welt bedroht, darüber können heute kaum noch Zweifel herrschen. Zu gegenwärtig und umfassend sind die Gefahren, die vom internationalen Terrorismus, von Massenvernichtungswaffen, den zahlreichen Regionalkonflikte und scheiternden Staaten oder der organisierten Kriminalität ausgehen. Hinzu tritt die große Abhängigkeit von Energielieferungen aus zumeist undemokratischen wie instabilen Staaten.

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IBF 2006: Wo bleibt Europas strategische Antwort?

Wenige Monate vor dem Beginn der deutschen Ratspräsidentschaft 2007 stellen sich der europäischen Politik existenzielle Schlüsselfragen: Welche politische Ordnung wird Europa nach der gescheiterten Verfassung finden? Welche räumliche Ausdehnung werden die Europäer zulassen? Wie werden sich die Kräfte im globalen Umfeld der EU entwickeln? Wie wird Europa sich den Herausforderungen an ihre Sicherheit stellen? Beim International Bertelsmann Forum werden diese brennenden Fragen von hochrangigen Vertretern der internationalen Politik, der Diplomatie, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Medien diskutiert.

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EU und Migration: Handeln auf gemeinsamem Wertekonzept

Im Laufe der Debatte, die Klaus-Peter Siegloch moderierte, wurde deutlich, dass das Thema Migration vielschichtig ist und ein ganzes Bündel von Problemen und Herausforderungen für die Nationalstaaten und Europa mit sich bringt. Außerdem erschwert eine kulturell und emotional aufgeladene Stimmung oft eine sachliche Debatte. Daher waren sich die Diskutanten, Alojz Peterle, die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth und dem Mitglied des Europäischen Parlaments Cem Özdemir, Mitglied des Europäischen Parlaments, einig darüber, offen und sachlich zu diskutieren. Probleme müssten klar benannt werden.

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EU und Asien: Rivalität von Indien und China verhindert asiatische Kooperation

Das europäisch-atlantische Zeitalter ist zu Ende - die beiden asiatischen Mächte China und Indien werden die Weltpolitik des 21. Jahrhunderts prägen. Darüber waren sich alle Teilnehmer des Diskussionsforums "Herausforderung Asien: China und Indien im Aufstieg" einig. Welche Folgen die Konkurrenz zwischen beiden Milliardenvölkern zeitigen wird, wurde jedoch höchst kontrovers debattiert. Ronnie Chan, Vorsitzender des Hang Lung Group Ltd. in Hong Kong, C. Raja Mohan, Strategic Affairs Editor der in Neu-Dehli erscheinenden Zeitung "The Indian Express" und Jürgen Fitschen, Mitglied des Group Executive Committee der Deutsche Bank Unternehmensgruppe, lieferten sich einen heftigen Schlagabtausch - und verblüfften ihr Publikum mit originellen Argumenten.

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EU und Mittlerer Osten: "Kampf der Ignoranz"

Die Europäische Union (EU) ist mit Missionen in Afrika, dem Nahen Osten und Asien präsent. Welche Schwächen die westliche Politik heute hat und wie der Westen seine Strategien und Fähigkeiten zur Stabilisierung von Konfliktgebieten verbessern kann, war Gegenstand des Forums "From the Middle East to the Hindu Kush - Collapse of Western Strategies?". Mitglieder der Diskussionsrunde: der Staatsminister im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland Gernot Erler, der frühere schwedische Regierungschef Carl Bildt, der Direktor für Angelegenheiten der Europäischen Union des saudiarabischen Außenministeriums Prinz Dr. Mohammed Bin Faisal bin Turki (Foto r.), die Vizepräsidentin der Weltbank Anna Palaccio Vallelersundi und der Direktor des Centers for Economic and Political Research in Moskau Grigorij Jawlinskij.

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EU und Globalisierung: Kein Erkenntnisproblem sondern ein Umsetzungsproblem

Bereits in ihrer europapolitischen Grundsatzrede zur Eröffnung des Bertelsmann Forums 2006 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Notwendigkeit einer neuen wirtschaftlichen Dynamik zur Stärkung der öffentlichen Akzeptanz der Europäischen Union hingewiesen. Die Frage, wie diese Dynamik im Spannungsfeld der Globalisierung hergestellt werden kann, stand im Mittelpunkt des Forums "European Innovation Culture and Global Competition".

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EU und Erweiterung: Mehrheit der Bevölkerung muss den Weg unterstützen

Wie soll die Europäische Union zukünftig ihr Verhältnis zu Russland und ihren übrigen Nachbarn im Osten gestalten? Wo sind die Grenzen der Erweiterung? Über diese Fragen diskutierten Paavo Lipponen, der Parlamentspräsident und ehemalige Premierminister Finnlands, der litauische Premierminister Gediminas Kirkilas, Nino Burdschanadse, die georgische Parlamentspräsidentin, der lettische Premierminister Aigars Kalvitis und der prominente Vertreter der russischen Oppositionsbewegung Garri Kasparow.

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EU und Integration: Handeln auf gemeinsamen Wertekonzept

Staats- und Regierungschefs der Schwarzmeer-Anrainerstaaten haben die Außenpolitik der Europäischen Union gegenüber dem Balkan und dem Kaukasus als unzureichend kritisiert. Die Strategie der EU für diesen Raum sei inkonsequent und widersprüchlich, hieß es auf dem X. International Bertelsmann Forum in Berlin. Teilnehmer der Diskussionsrunde waren der Staatschef Aserbaidschans, Ilham Alijew, der rumänische Staatspräsident Traian Basescu, der bulgarische Präsident Georgi Parvanov, der montenegrinische Premierminister Milo Djukanovic und der armenische Außenminister Vartan Oskanian.

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Interview mit Prof. Werner Weidenfeld zum IBF 2006

Seit 1992 hat das Internationale Bertelsmann Forum (IBF) bereits zehn Mal mit hochkarätigen politischen Akteuren in verschiedenen Ländern stattgefunden. Im Rahmen eines Interviews erläutert Prof. Werner Weidenfeld seine Erwartungen an das diesjährige IBF. Der bekannte Politikwissenschaftler aus München sieht für die europäische Entwicklung trotz aller Probleme noch Potenzial für gemeinsame Projekte. 

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Weiterführende Themen und Projekte


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Präsentation

Europa in einer sich verändernden Welt
Die Herausforderungen für Europa werden immer komplexer. Die Präsentation "Europe in a World of Change" versucht deshalb, Zusammenhänge zwischen Handelsströmen, Abhängig-keit von Ressourcen und internationalen Konflikten herzustellen.

Programm des IBF

Hier finden Sie den kompletten Ablauf des IBF 2006.

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Redner des IBF

Alle Redner des IBF 2006 mit Fotos und Lebenslauf.

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Teilnehmer des IBF

Liste aller Teilnehmer des diesjährigen IBF.

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Downloads

Alle Downloads zum Thema "EU-Erweiterung".

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Downloads

Alle Downloads zum Thema "EU-Verfassung".

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Publikation
Cover: Die Europäische Verfassung verstehen

Die Europäische Verfassung verstehen

Die Europäische Verfassung soll die Europäische Union bürgernäher, demokratischer und handlungsfähiger machen. Denn mit den bisherigen Verträgen ist die immer größer werdende EU nicht mehr regierbar.

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