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Internationaler Kulturdialog

Kinderhände umfassen einen Globus

Unser Leitbild besagt: "Der internationale Kontext soll zukünftig eine noch wichtigere Rolle in unserer Arbeit spielen. Ein zentrales Thema ist dabei die Förderung des Dialogs und der Toleranz zwischen den Kulturen." Die Globalisierung erzeugt neben neuen Wirtschaftsdynamiken auch die Pluralisierung von Normen und Werten. Gesellschaften sind zunehmend interkulturell geprägt, kulturübergreifende Kontakte selbstverständlich. Einerseits erhöhen sich die Chancen kultureller Teilhabe, andererseits wächst das Reibungspotenzial kultureller Unterschiede. Wo einander widersprechende Weltsichten, Werte oder Lebensweisen aufeinandertreffen, können Unsicherheit und Desorientierung entstehen. Hier besteht die Gefahr, dass Identitäten instrumentalisiert oder ins Absolute aufgeladen werden. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir Lösungsansätze, damit sich die These vom Kampf der Kulturen nicht als selbst erfüllende Prophezeiung bewahrheitet.

Nachrichten

Gütersloh - 03.09.2008

Eine Welt, eine Sprache

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Schwerpunkte

Asien im Dialog

Der rasante Aufstieg Asiens, gestützt durch starkes Wirtschaftswachstum,vorteilhafte demographische Entwicklungen und hohe Investitionen in Wissenschaft und Forschung, ist nicht ohne Auswirkungen auf die übrige Welt geblieben. Namentlich die Großmächte Indien und China definieren ihre Rolle und Beziehungen in der Welt neu. Die "alte Welt" kann die Wirtschaftskraft, die politischen Ambitionen und Ansprüche, aber auch die kulturelle Prägekraft, die Asien aufweist, nicht länger ignorieren. Der Schwerpunkt "Asien im Dialog" thematisiert den politischen,wirtschaftlichen und gesellschaftlich-kulturellen Paradigmenwechsel,
der mit den Entwicklungen in Asien verbunden ist, und leistet Beiträge für eine vertiefende Verständigung zwischen Europa und Asien.

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Ein Weißer und ein Farbiger geben sich die Hand.

Kulturelle Konfliktlinien

Kulturelle Konfliktlinien werden im politischen Alltag zunehmend thematisiert- insbesondere Konflikte um den Übergang von traditionellen zu modernen Gesellschaften, das Verhältnis von Staat und Religion, Bruchlinien zwischen westlichen und nicht-westlichen Weltanschauungen sowie zwischen widerstreitenden religiösen Heilslehren. Wir untersuchen die Rolle von Kultur-, Werte- und Identitäts- bezogenen Faktoren sowie Fragen nach der Häufigkeit, den Beteiligten,dem Ort und der Intensität dieser Kulturkonflikte. Unsere Erkenntnisse fließen in internationale Debatten ein und tragen zur Entwicklung von global relevanten Lösungsansätzen bei.

Bild vom Mond im All.

Globale Visionen

Während die Welt immer mehr zusammenwächst, entstehen zugleich zunehmend komplexe Herausforderungen, die eine Gefahr für die Erde und die Menschheit darstellen. Diesen Herausforderungen ist gemein, dass sie sich nur auf globaler Ebene lösen lassen. Jedoch fehlen der Weltgesellschaft das Bewußtsein, Werte und Institutionen, um diesen Entwicklungen konstruktiv entgegen zu steuern. Im Schwerpunkt "Globale Visionen" unternimmt die Bertelsmann Stiftung eine Bestandsaufnahme globalen Denkens und leistet Beiträge zur Entwicklung globaler Visionen. Darunter werden zukunftsfähige Werte, Lebensweisen und Institutionen verstanden, die sich auf die Welt und die Menschheit als Ganzes beziehen.

Interkulturelle Kompetenz

Internationaler Kulturdialog ist ohne interkulturelle Kompetenz der Beteiligten nicht denkbar. Nach unserer Auffassung  ist abzusehen, dass der konstruktive Umgang mit kultureller Vielfalt und unterschiedlichen Werthaltungen auf der zwischenmenschlichen Ebene in den kommenden Jahren nicht nur zu den Schlüsselqualifikationen von Managern in transnationalen Unternehmen gehört. Hier geht es vielmehr um ein allgemeines Bildungsziel einer jeden Persönlichkeitsentwicklung und damit um den Erfolgsfaktor für das produktive Erleben kultureller Vielfalt.

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Weiterführende Themen und Projekte


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BoeckerMalte Malte C. Boecker
Telefon:
+49 5241 81-81368
Portraitfoto Leila Ulama Leila Ulama
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Salzburger Trilog 2008

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